Vor der Abreise

Schritt für Schritt nach Ecuador: Der Weg zu meinem Freiwilligenjahr

12. April 2015
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Südamerika – ich komme! Schon bald geht’s los für mich nach Ecuador, genauer gesagt nach Quito, in die Hauptstadt.

Ich wollte nach dem Abi erst einmal ein Jahr ins Ausland, um in einem sozialen Projekt mitzuarbeiten. Über das Weltwärts-Programm bin ich auf die Entsendeorganisation Experiment e.V. aufmerksam geworden, die viele interessante Projekte in Südamerika vermittelt. Dabei geht es immer in erster Linie um den interkulturellen Austausch, also darum, andere Kulturen besser kennen- und verstehen zu lernen. So habe ich mich bei Experiment e.V. beworben und wurde kurz darauf zum Vorstellungsgespräch eingeladen, besser gesagt zu einem Auswahlseminar nach München.

Wie alles begann

Ich war ehrlich gesagt super nervös. Die anderen Kandidaten waren alle sehr nett und offen. Das Seminar war anders, als ich es mir vorgestellt hätte: anfangs sehr locker, gruppenbezogen und lustig; später dann haben wir Aufgaben gemacht, um unsere Teamfähigkeiten zu beweisen. Einzelgespräche gab es auch. Wer wollte (ich auch), konnte noch einen kleinen Spanisch-Test schreiben, um seine Kenntnisse zu zeigen. Nach vier Stunden war das Auswahlseminar vorbei.

Ganz ehrlich? Ich habe nicht gedacht, dass sie mich nehmen würden und bin mit einem eher enttäuschten Gefühl wieder nach Hause gefahren.

Nach zwei Wochen dann bekam ich eine E-Mail. Zuerst dachte ich mir: Das kann ja nicht sein, die haben das bestimmt an die falsche Adresse gesendet. Es war eine Zusage! Und nicht nur das: nur nette Worte und Lob! Erst konnte ich es kaum fassen. Aber dann war die Freude riesig!

Hurrraaaa, ich darf nach Ecuador

Mit der Zusage kam auch das Projektangebot: In Quito (mit 2850 Metern die höchstgelegene Hauptstadt der Welt) werde ich in einer Kindertagesstätte mit Ein- bis Dreijährigen arbeiten, die Erzieher und Erzieherinnen bei der Betreuung unterstützen und einzelne Kinder individuell fördern –> Genau das, was ich wollte: in der Hauptsstadt und ein Projekt mit Kindern.

Da habe ich doch gleich zugesagt 😉

Und so geht die Reise weiter

Jetzt ist es an der Zeit für mich, einen Förderkreis aufzubauen. Zwar werden 75 Prozent der Kosten für den Weltwärts-Freiwilligendienst vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) übernommen, die restlichen 25 Prozent muss ich jedoch selbst durch einen Förderkreis aufbringen. Potentielle Förderer können Freunde und Familienangehörige sein, aber auch Stiftungen oder Unternehmen, die solch ein soziales Projekt unterstützen möchten.

So begann ich inmitten der Vorbereitung für meine Abiturprüfungen, diesen Blog aufzusetzen und mögliche Unterstützer für meinen Förderkreis zu suchen. Und da ich damit erst am Anfang bin, kann ich noch jede kleine (oder größere) Spende gut brauchen. Wenn Sie also Mitglied meines Förderkreises werden möchten, würde ich mich sehr darüber freuen. Selbstverständlich erwähne ich Sie dann auch dankend auf meiner Förderer-Seite hier im Blog.

Vielen Dank! :)

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