Unterwegs

Nur noch unterwegs: Meine letzten Wochenenden

14. Oktober 2015
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So, jetzt komm ich auch mal wieder dazu, etwas über mein Leben hier zu schreiben. Die letzten Wochenenden war ich einfach durchgehend beschäftigt und unter der Woche habe ich in meinem Projekt gearbeitet.

Mindo

Zuerst das Schönste: Mindo, ein kleines Paradies. Ich glaube, das war mein Lieblingswochenende bis jetzt. Die Bilder sagen ja schon alles:

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Als ich dort ankam nach zwei Stunden Schlaf im Bus, hat mich erst mal der Klimawechsel so‘n kleines bisschen überfordert: Erst mal war mein Gepäck viel zu schwer, weil ich wieder viel zu viel mitgenommen habe und meine Klamotten noch für das Wetter in Quito gedacht waren, also für kältere Temperaturen. Die anderen hab ich dann ziemlich schnell gefunden, weil Mindo sehr klein ist (vor allem für mich Großstadt-Kind 😀 ). Unser Hostel war echt super, wir hatten zwar einen Mitbewohner in Form einer Kakerlake, aber sonst war alles prima.

Und weil wir auch noch zu den Fiestas gekommen sind, war am Abend richtig viel los auf den Straßen mit Feuerwerk und allem. Am nächsten Tag sind wir dann richtig früh aufgestanden nach ungefähr drei Stunden Schlaf und haben Canopy gemacht, was einfach das Allergeilste war:

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Quito mit meinen Gringitos

Am nächsten Wochenende hab ich eigentlich gedacht, ich werd nicht so viel machen, aber dann haben sich meine Mitfreiwilligen aus den Dörfern ziemlich spontan dazu entschieden, nach Quito zu kommen und wir waren mal wieder den ganzen Tag unterwegs in einer Mall und abends feiern, was echt Spaß gemacht hat.

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Salsa tanzen

Das Wochenende darauf war ich mit meiner Gastschwester zuerst im Kino und hab Magic Mike 2 auf Spanisch angeschaut – ich hab echt einiges verstanden, obwohl es dort jetzt auch nicht so viel zu verstehen gab. 😀

Abends sind wir dann Salsatanzen gegangen mit einem Salsalehrer und einem anderen Freund aus Quito. Dort hab ich festgestellt, dass Salsa doch schwieriger ist als ich dachte, ABER ich habe mich gar nicht so dumm angestellt laut den anderen. 😀 Ich glaub ich hab allein an dem Abend all die Kalorien, die ich am Tag zu mir genommen hab (und das ist hier nicht wenig haha) wieder verloren, so viel haben wir getanzt.

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Juro de la Bandera

Am nächsten Wochenende kamen die anderen Freiwilligen wieder nach Quito, weil wir am nächsten Tag zusammen nach San José de Minas fahren wollten. Und so waren wir freitags wieder in La Mariscal, was echt der beste Ort ist, um abends wegzugehen. Nach einer Stunde Schlaf sind Mara (eine andere Freiwillige, die bei mir übernachtet hat) und ich dann am nächsten Tag ziemlich fertig mit zu der „Juro de la Bandera“ von meiner Gastschwester gegangen. Das ist eine Zeremonie, die in jeder Schule einmal im Jahr im September in Quito stattfindet. Dort werden die besten Schüler der Oberstufe geehrt und gleichzeitig der Patriotismus in vollen Zügen ausgelebt. Die ecuadorianische Hymne wurde relativ oft gesungen und die Zeremonie bestand aus marschierenden Schülerinnen, die auf die ecuadorianische Flagge schwören mussten und ihr einen Kuss gaben:

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San José de Minas

Am nächsten Tag bin mit den anderen Freiwilligen zu den Fiestas de San José de Minas gefahren – das war dort quasi „big reunion“, weil sogar die Puerto-Quito-Freiwilligen aus ihren Dörfern gekommen sind, was schon selten ist. 😀 War echt super toll, auch die mal wieder zu sehen. Abends haben wir sogar einen interkulturellen Austausch initiiert, indem wir einigen Ecuadorianern Flunky Ball beigebracht haben und das dann ziemlich lange gespielt haben. Man muss ja seine Kultur auch irgendwie vermitteln. 😀 San José de Minas ist ein ziemlich kleines überschaubares Dorf mit einer schönen und verhältnismäßig sehr großen Kirche:

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Mit meinen Quito-Freunden unterwegs und Käsespätzle – back to the roots

Letztes Wochenende hat sich alles ziemlich spontan entwickelt. Am Freitag war ich auf einer „novatada“ von der katholischen Universität, wo die Neulinge der Uni quasi richtig gefeiert wurden – das Ganze fand in Tumbaco statt, also außerhalb von Quito. Als wir dort ankamen, waren halt schon alle recht gut dabei und teilweise komplett durchnässt, weil mit Klamotten in den Pool springen schon ne coole Sache ist. 😛

Am Samstag war ich tagsüber ein bisschen shoppen und abends dann zuerst auf nem Geburtstag, zu dem ich von einem Freund in Quito mitgenommen wurde, aber niemanden kannte. 😀 War aber trotzdem ganz witzig. Danach ging’s wieder ins Gringolandia Mariscal. Alles in allem zieh ich daraus, dass Reggaeton echt die geilste Musik ist. 😀

Am Sonntag dann habe ich mich mal wieder in die Küche gewagt und das deutscheste Gericht überhaupt gekocht: Kässpätzle; und zwar ohne Spätzlehobel oder dergleichen. Die Spätzle habe ich nur mit einem Brett und Messer gemacht. War ziemlich stolz auf mich, dass es doch so gut gelungen ist und meine Gastfamilie begeistert war:

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Das letzte Wochenende war ich am Strand und das war bis jetzt echt mein allerbestes Wochenende. Bericht folgt.

Buenas noches a todos y hasta pronto!

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2 Kommentare

  • Reply Andrea 14. Oktober 2015 at 10:10

    Tolle Bilder! Besonders gefällt mir das mit dem alten Auto und der eingestürzten Brücke vor dem Haus (oder zum Teil wohl auch aufs Haus). Weißt du, wie das passiert ist? Ein Erdbeben vielleicht?
    Und deine Kochkünste will ich dann zuhause auch mal bewundern! Kriegst auch einen Spätzlehobel! 😉

    • Reply Adriana 27. Oktober 2015 at 0:08

      Ja, unheimlich authentisch dieses Bild 😀 haha ja das werden wir ja dann sehen 😉

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