Leben in Quito

Fasching ein bisschen anders

8. April 2016
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Ich muss zugeben, ich bin immer ein wenig hinterher mit meinen Posts, aber ich muss einfach noch über Karneval berichten, auch wenn das schon ne Weile her ist.

Einfach weil es so viel verrückter hier zugeht als bei uns in Deutschland. Anders als bei uns geht man hier auf die Straßen und schmeißt alles mögliche auf seine Mitmenschen, darunter: Wasser natürlich, Farbe, Eier, Schaum, Mehl und was sich noch so finden lässt.

Als ich ankam, hat meine Chefin mich schon vor Karneval gewarnt und dass wir ziemlich sicher in der Arbeit auch Karneval „spielen“ werden. Ich hatte bis dahin nicht so viel Ahnung, was mich genau erwarten wird, aber es war auf jeden Fall ziemlich lustig – für ungefähr eine halbe Stunde – bis es mich dann so dermaßen gefroren hat, dass ich aufhörte. Die Kiddies dagegen haben das ganze für bestimmt drei Stunden, wenn nicht mehr durchgezogen.

Hier ein paar Eindrücke der Wasser-/Mehl-/Farben-/Eier-Schlacht:

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In den Faschingferien bin ich dann mit meinen Freunden nach Ibarra gefahren, das ist eine Stadt nördlich von Quito mit circa 500.000 Einwohnern, also wesentlich überschaubarer als Quito, was mir echt gefällt (auch weil’s mich ein bisschen an mein geliebtes Augsburg erinnert, haha). Dort waren wir auf einem Afro-Festival namens Coangue in Valle del Chota, in der Nähe von Ibarra. Das war der Hammer! Die Musik war echt richtig gut, da es Live-Bands waren, die teilweise mit zehn bis zwanzig Leuten auf der Bühne standen und sangen und Instrumente spielten. Währendessen wurde man natürlich mit Wasser, Schaum, etc. beworfen und fror wieder recht schnell, aber das war es wert. :D.

Also, alles in allem hab ich Karneval hier sehr genossen, wie natürlich auch back in Germany immer. 😉

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